| Virtual Datacenter bei Basler |
| Donnerstag, 12. Juni 2008 09:08 |
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network.co.at wurde als Spezialist im Virtualisierungsbereich von der Basler Versicherung in Österreich beauftragt, ein Disaster-Recovery Konzept für die Client/Server IT-Umgebung zu erstellen. Als Finanzdienstleister mit sehr starker Kundenorientierung war sich das Unternehmen Basler Versicherung (ca. 400 Mitarbeiter, 180 Partner, mehr als 30 Standorte) im klaren, dass auch die dezentrale Client/Server IT durch entsprechende Maßnahmen abgesichert und im K-Fall rasch wiederanlaufen muss. Im Zuge der DR-Planung wurde gemeinsam mit dem RZD, dem Rechenzentrumsdienstleister der Basler Versicherung ein DR-Konzept ausgearbeitet und umgesetzt. Die Kernpunkte waren klar definiert: Alle Core-Services müssen innerhalb von 4 Stunden komplett wieder verfügbar sein, die Datenhaltung verteilt über 2 Standorte, die Anbindung der primären Aussenstellen (Landesdirektionen und Servicecenter) ist ebenso schnell wiederzuherstellen.
Josef Reisner, RZ-Leiter: "Die virtuelle Umgebung schaffte die Basis für höhere Verfügbarkeit, einfachere Administration und schnelle Bereitstellung von Services und Systemen, sowie drastisch reduzierte IT-Kosten. Durch das totale Virtualisierungs-Konzept haben wir nicht nur die Anforderungen des Konzerns und der Gesetze erfüllt, sondern gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit gesichert - weniger Kosten bei mehr Leistung - und das in einem einzigen IT-Projekt." Das Ausweich-RZ wird als Test- und Programmierumgebung genutzt - das senkt die Kosten zusätzlich. Im K-Fall wird transparent in der externe Datencenter geswitcht. Die 3-Wege-Spiegelung erlaubt ein neues, vereinfachtes Backupkonzept - die traditionellen Bänder sind nur mehr Archiv.
Details zum Projekt: Dauer: Mai 2007 - September 2007 - Realisierungszeitraum: 2 Monate Umgebung vorher: mehr 400 User, Entwicklungsumgebung, ca. 40 Server, mehr als 30 Standorte, ca. 3 TB mission-critical Daten, Backup auf Band Umgebung nachher: mehr als 400 User, 5 Server, 3 unterschiedliche Storagesysteme im einem virtuellen SAN, virtual Desktops in Evaluierung technische Eckdaten: Serverkonsolidierung mit VMWARE im Verhältnis 1:6, synchrone Spiegelung von HP und IBM Storage im Basis-RZ, asynchrone Spiegelung ins Ausweich-RZ Eingesetzte Produkte: VMWARE Virtual Infrastructure 3, DataCore SanMelody, Platespin
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network.co.at begeisterte den Leiter der RZD mit einem völlig neuen Konzept: Das total-virtual-datacenter. Die Planung sah vor, die bestehenden 50 Server durch Virtualisierung mit VMware VI3 zu virtualisieren und damit zu konsolidieren und die bestehenden Storageeinheiten mit DataCore ebenso auf den virtuellen Level zu heben. Die Vorteile der Lösung lagen auf der Hand: Die Serverhardware konnte auf ein Fünftel reduziert werden (und damit die Kosten drastisch gesenkt) - die bestehende Storagelösung wurde mit einer neuen ergänzt und die Spiegelung asynchron eingerichtet. Die Gesamtkosten des Projektes ergaben einen ROI innerhalb von 14 Monaten - das überzeugte auch den Finanzvorstand. Die über ganz Österreich verteilten IT-Systeme, konnten in das sichere Rechenzentrum in Wien konsolidiert werden. Die drastische Reduktion der Server (von 35 auf 5!) schaffte Ressourcen für das Ausweichrechenzentrum. Die DataCore Lösung ermöglichte es, die vorhanenen Storagesysteme zu nutzen und mit den Neuanschaffungen in einem synchronen Spiegel zu verbinden - über Hersteller- und Technologiegrenzen hinweg.
Die Migration der physischen Server und SAN-Umgebung (35 Server) in eine virtuelle dauerte nur insgesamt 2 Monate - es kam es zu keinen Ausfallzeiten während der Kernbetriebszeit.